Die alljährliche Weihnachtsfeier bei unserem Webmaster sollt eine der Jahreszeit entsprechende, kalorienreiche, Mahlzeit werden. Aufgetischt wurden 2 herrliche Gänse die durch ein schonendes langzeitgaren (9 Stunden bei 80° !!) rosa gebraten waren. Dazu gabs Rotkraut und zwei Sorten Knödel. Äscht läcker !
Alle Angaben für ein 5kg Gans (reicht für ca. 4 schwache Esser oder 2 Gute Esser oder einen Hümmi!)
Innereien entfernen (können für die Füllung herangezogen werden)
Gans innen und außen waschen und gut trockentupfen.
Gans innen und außen gut Salzen und Pfeffern.
Die gewünschte Füllung (werden demnächst auch hier vorgestellt) in das Federvieh füllen. (Achtung: rohe Hackfleischfüllung eignen sich wegen der niedrigen Temperatur eher weniger!) Gänseöffnung schließen. Entweder mit Küchengarn chirurgenmäßig vernähen oder mit Rouladennadeln. Gans nun in den vorgeheizten Backofen bei 220° ca. 1 Stunde braten, dann mindestens 8 Stunden bei Niedrigtemperatur 80° weiter schmoren lassen. Die Gans wird butterzart und bleibt saftig.
Wer möchte kann nach Ende der Backzeit nochmals die Grillstufe für ein paar Minuten aktivieren damit die Haut wirklich schön knusprig wird! Davor kann man sie mit einer Marinade aus 2 TL Honig und 2 TL Sojasoße und 2 TL Senf einpinseln.
Die Füllung aus der Gans kann als Beilage serviert werden.
steffsche beim Pinseln....
PS: Gänse SIND FETT...
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Kommentare:
von: kotti am: 26.12.2003 16:44
nicht nur Gänse sind fett!
von: huemmi am: 27.12.2003 14:00
WEEEEEEEEEEEEEEERRRRRRRRRR IST HIER FETT ????
von: huemmi am: 10.12.2004 15:06
Hier noch ein anderes Rezept...
Zutaten
1 frische Gans, etwa 4-5 kg
Sträußchen frischer Rosmarin
1 unbehandelte Zitrone
1 unbehandelte Orange
evtl. 1 Apfel
2 Zwiebeln
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
½ Liter Gänsefonds (fertig gekauft)
Zubereitung
Gans säubern, Fett und Rückenblut entfernen, auswaschen und mit Küchenkrepp gut abtrocknen. Den Hals (ohne Haut) und die Flügel (bis zum ersten Gelenk) entfernen und in Stücke hacken. Zitrone und Orange mit einer Reibe fein abreiben. Das Abgeriebene mit Salz und Pfeffer mischen (nicht zu wenig nehmen) und mit dieser Paste die Gans innen ausstreichen. 1 geviertelte Zwiebel und Beifuß oder Rosmarin einlegen. Wer will, kann auch einen säuerlichen Apfel vierteln, entkernen und ebenfalls in die Gans legen. Die Bauchöffnung und die am Hals mit Kückenzwirn zunähen oder mit Rouladennadeln zustecken. Das Tierchen von außen gut mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer einreiben.
Die zweite Zwiebel vierteln und zusammen mit den Hals- und Flügelstücken in die Saftpfanne geben. Gans mit der Brust nach oben darauf setzen. Im heißen Ofen auf der untersten Schiene bei 120 Grad sechs Stunden braten (im Gegensatz zu den üblichen 220 Grad und drei Stunden Bratzeit). Das Geheimnis dieser Zubereitungsart ist die niedrige Temperatur. Fleisch, das bei Niedrigtemperaturen gegart wird, bleibt besonders zart.
Nach drei Stunden die Gans nach und nach mit etwa ½ l Gänsefonds begießen (Wasser geht auch, die Soße wird dann nicht so kräftig).
Nach 5 ½ Stunden Bratzeit die Gans auf ein Blech setzen und weiter braten. Bratenfonds durch ein Sieb gießen in einen Topf gießen und recht gut entfetten (Falls sich beim Braten schon sehr viel Fett absetzt, dieses schon nach drei Stunden vor dem Zugießen des Fonds abschöpfen. Die Soße wird sonst nicht dunkel.) Soße bei starker Hitze etwas einkochen, binden und abschmecken.
Nach sechs Stunden den Grill zuschalten und die Gans bei 250 Grad kurz grillen. Dabei bitte am Herd bleiben und aufpassen, dass sie nicht verbrennt! Das abgeschöpfte Fett lässt sich übrigens gut für den Grünkohl zur Gans verwenden. Salzkartoffeln oder Klöße dazu reichen.
Achtung: Diese Zubereitungsart ist für eine Gans mit Füllung ungeeignet. Will man den Vogel mit Gehacktem, Maronen o.ä. füllen, genügt das Braten bei Niedrigtemperatur nicht.
Viel Spaß und gutes Gelingen wünscht Heidi Driesner.
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